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Schulmedizinische Therapie

bulletHormonsubstitution

Damit ersetzt man die fehlenden Hormone. Hier gilt es zu entscheiden, welches Präparat man auswählt: reines T4 oder eine Kombination aus T3 und T4.
Es gibt häufig Schwierigkeiten mit der optimalen Dosierung, da die Hormone physiologischer weise nicht konstant vom Körper gebildet werden, sondern angepasst an den Bedarf.
Trotz -laut Blutbild- ausgeglichener Stoffwechsellage (euthyreot) bestehen oftmals weiterhin Beschwerden.

bulletJod

Bei Jodmangelstruma

Jod darf nicht eingenommen werden bei

bulletHashimoto-Thyreoiditis

Der Autoimmunprozess wird weiter angefeuert

bulletMorbus Basedow / autonome Knoten

Die Überfunktion würde dadurch weiter verstärkt

bulletThyreostatika

Sie hemmen die Synthese der Schilddrüsenhormone durch Hemmung des Jodeinbaus.

Einsatzgebiete:

bulletMorbus Basedow und autonome Knoten
bulletThyreotoxische Krise
bulletRadiojod-Therapie

Sie wird bei Patienten mit Morbus Basedow, Struma mit Überfunktion angewandt.

Das verabreichte Radiojod wird von den erkrankten Schilddrüsenzellen aufgenommen und diese dadurch zerstört. Das Jod wird anschließend über den Harn ausgeschieden.

bulletOperation

Indikationen:

bulletKnoten, welche verdrängend nach innen wachsen und damit Luft- und/oder Speiseröhre einengen
bulletAutonome Knoten
bulletSchilddrüsenkrebs
bulletMorbus Basedow, wenn andere Therapien versagen

Nach Operation oder Radiojodtherapie kommt es zu Gewebeverlusten. Als Folge entsteht eine Unterfunktion der Schilddrüse, die behandlungsbedürftig ist.

 

Homöopathische Behandlung versus Schulmedizin

Die Schulmedizin behandelt ausschließlich Laborwerte. Diese werden im Blut bestimmt und je nach Abweichung von den Normwerten, entsprechende Medikamente verordnet.

Die Homöopathie hingegen betrachtet immer den ganzen Menschen. Für den Homöopathen sind Körper, Seele und Geist untrennbar miteinander verbunden und müssen zusammen in die homöopathische Diagnostik und Therapie einbezogen werden. Die Homöopathie behandelt also keine Krankheiten, sondern den Menschen, der von einer Krankheit betroffen ist.

Während die Behandlungsstrategie in der Schulmedizin strengen Schemata folgt, versucht der Homöopath die einzelne Krankengeschichte möglichst individuell zu erfassen, d.h. die Besonderheiten des einzelnen Betroffenen herauszuarbeiten.

Während in der Schulmedizin bei gleichen Diagnosen immer die gleichen Medikamente verordnet werden, sucht die Homöopathie eine auf den Einzelnen und seine Krankheitsgeschichte individuell abgestimmte Arznei. So kann es vorkommen, dass 10 Patienten mit dem Krankheitsbild Hashimoto-Thyreoiditis 10 verschiedene homöopathische Mittel verordnet bekommen.

Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter:
Heilpraktikerin – Klass. Homöopathie – Grundlagen

Die Schulmedizin substituiert lediglich, d.h. sie führt dem Organismus zu, was dieser nicht mehr selbst herstellen kann.

Ziel der Homöopathie ist es aber, die Hormonproduktion -so weit wie möglich - wieder anzuregen. Dieses ist allerdings nur in begrenztem Maße möglich, da sich auch durch homöopathische Mittel zerstörtes Gewebe nicht regenerieren wird.

Auch die Substitution führt häufig nicht zu Beschwerdefreiheit / Wohlbefinden, bedingt durch den ständig wechselnden Bedarf an Schilddrüsenhormonen. Diese schnelle Anpassung kann die Substitutionstherapie nicht leisten.

Die Homöopathie als Regulationstherapie befähigt den Körper, bei kompetenter Mittelauswahl, über das erhaltene funktionstüchtige Gewebe Ausschüttung und Bedarf aneinander anzupassen und so eine stabile Beschwerdefreiheit zu erreichen.

Es gelingt nicht immer, ganz ohne Hormoneinnahme auszukommen; jedoch hilft die Homöopathie dem erhaltenen Restgewebe, eine kontrollierte bedarfsgerechte Ausschüttung zu gewährleisten.

Die Homöopathie kann häufig den Krankheitsprozess stoppen, eine weitere Verschlechterung verhindern ohne radikale Interventionen mit Radiojod oder Operation.

Die Schulmedizin behandelt nur die Folgen der Störung, nicht aber die Ursache.

Die Homöopathie hingegen sucht nach der Wurzel / tiefen Grundursache der Erkrankung, welche auf jeder Ebene liegen kann: im körperlichen, seelischen oder geistigen Bereich. Auch die Familienbiographie wird hier mit in Betracht gezogen (à ein gehäuftes Auftreten bestimmter Erkrankungen in der Familie).

Nur, wenn man „das Übel an der Wurzel anpackt", hat man die Chance, eine anhaltende Besserung oder sogar Heilung zu erreichen.

Die Schulmedizin hat bisher keine Möglichkeit bei den Autoimmunerkrankungen auf die Antikörper selbst einzuwirken. Sie kann lediglich die Folgen behandeln, sprich die entstehende Über- oder Unterfunktion.

Ziel der Homöopathie ist es, den Antikörperspiegel zu senken, um ein Fortschreiten der Erkrankung zu vermeiden.

Dass dies möglich ist, belegen zahlreiche Beispiele, bei denen im Verlauf einer homöopathischen Behandlung die Zahl der Antikörper, laut Laborbefund, deutlich gesenkt werden konnte.

Nähere Informationen zur Homöopathie allgemein und dem Ablauf einer homöopathischen Behandlung finden Sie unter folgender Rubrik:

Heilpraktikerin à Klass. Homöopathie à Grundlagen